00:00:05: Deutsche Bank präsentiert Results Unternehmer Podcast.
00:00:09: Mein Name ist Boris Krakowski und ich spreche mit Unternehmen über die Themen, die dem Mittelstand umtreiben.
00:00:20: Wie wichtig die Binnenschiffe hat für Deutschland ist zeigte dieser Sommer leider wieder einmal sehr eindrücklich als auf den ausgetrockneten Flüssen nur noch wenig transportiert werden konnte.
00:00:29: Mein heutiger Gast Kenoschmidt Hindress wird er sicher ganz besonders mitgefühlt haben denn die Cars Recycling deren Unternehmensentwicklung erleitet ist der Recylingleistung für Binneschiffe fokussiert und investiert Millionen, wenn dieses Schiff hat umweltfreundlicher wird als bislang.
00:00:45: Dafür wird den Wesel am Rhein ein innovativer Anlagenverbund zur Reinigung und Entgasung von Dinnenschiffen sowie zur Aufbereitung schiffsspezifischer Abfallstoffe gebaut wie er nicht nur hierzulande ziemlich einmalig ist.
00:00:58: Mit Kino würde ich heute aber eigentlich gar nicht über die technologischen Herausforderungen dieser Anlage sprechen, die damit verbunden sind sondern über die finanziellen Und passend dazu habe ich mir als weiteren Gast Daniel Fahnenbruck für den Kundenbetreuer der Deutschen Bank hinzugeholt.
00:01:13: Der war ganz nah dran an der Finanzierung und musste sich ihr selbst erst einmal ganz gehörig mit dem Thema Binschefahrt auseinandersetzen und in das Thema einarbeiten.
00:01:21: Keno, Daniel!
00:01:22: Herzlich willkommen.
00:01:23: schön dass ihr beide heute dabei seid.
00:01:24: Ja herzlichen Dank.
00:01:26: Hallo zusammen
00:01:27: Gerne Kino, ich fange mal an.
00:01:29: Ich habe es ganz kurz nur gesagt Anlagen verbohnt Recycling Engasungen.
00:01:34: erzählen wir nochmal ganz kurz was ist das Besondere daran welchen Vorteil hat dass nicht nur sozusagen für die Umwelt und auch für die Binnenschiffe sondern auch für euch natürlich als ksr-recycling.
00:01:46: geschäftlich
00:01:47: Grundsätzlich muss man sagen das Projekt und das was wir da in Wesel vor haben is eine Geschäftsmodellerweiterung.
00:01:53: Die KSR Gruppe kommt ursprünglich aus dem Altölrecycling, das heißt wir haben den Fokus auf Automotive und Industriebereich.
00:02:00: Und recyceln Flüssigkeiten aus diesen Bereichen insbesondere Altöle, Kühler- und Bremsflüssigkeiten sind damit in diesem ganz oft zitierten Bereich der Kreislaufwirtschaft unterwegs.
00:02:11: Das heißt Wir können aus alten Inputs die wir in Werkstätten sammeln oder bei Industriebetrieben durch Aufarbeitungsverfahren Basisöle herstellen Produkte die dann eben eine Wiederverwendung in der Wertschöpfung finden.
00:02:23: Und das, was wir da in Wesel vorhaben, dient der Diversifizierung unserer Unternehmensgruppe.
00:02:29: Das ist eine ganz große Transformation.
00:02:31: Das heißt wenn man auf mehreren Beinen steht fällt man schwerer Umsalopp gesagt und das ist aber etwas, was auf alte Tugenden und auf Skills die das Unternehmen hat zurückgreift.
00:02:41: Das heisst technologisch und dass was im Anlagenbund passiert greifen wieder viele Know-how zurück, was auch an unserem Stammsitz in Sonsbeck leben.
00:02:50: Aber wir haben eben auch eine ganz große Innovationskomponente.
00:02:53: Alles ist natürlich größer, schicker als im Sonspec und wir haben jetzt das System der Binnenschifffahrt da drin.
00:02:59: Warum?
00:03:00: Du hast es gesagt Boris, der Rhein- und die Binnenschifffat sind eine ganz wichtige Transportachse.
00:03:05: Das ist eine Logistikschiene, wo noch ganz viel Wachstumspotenzial drinsteckt, auch wenn die Pegelstände mal niedriger sind.
00:03:11: Und es gibt in der Binnen Schiffffahrt auch ökologisches Potential.
00:03:14: D.h.,
00:03:15: die Regulatorik greift auch dar Wir kennen das alle, ESG, Nachhaltigkeit.
00:03:19: Die Welt muss umweltfreundlicher sein und da ist es so dass Tankbinnenschiffe bei Ladungswechsel Restgase in die Umwelt aktuell abgeben Und das wird regulaturisch geschärft.
00:03:30: Das heißt bald müssen Tankschiffe zum Entgasen stationär anlanden sozusagen.
00:03:36: und da wollen wir dann am Start sein und diese Restgaser aufnehmen Flüssigkeiten aufnehmen von Schiff Verwischungsschäden bearbeiten.
00:03:43: Das wird ein ganzer Bauchladen an Dienstleistungen, den wir da in Wesel anbieten wollen und Wir werden dann auch aus diesen Reststoffen die wir aufnehmen wieder Recyclingprozesse starten diese Aufarbeiten Und dann auch wieder der Wertschöpfung zu führen.
00:03:58: Und das gibt es in Deutschland auf jeden Fall noch nicht.
00:04:01: auch glaube ich sogar in ganz Europa noch nicht in der Art oder?
00:04:04: In dieser Art nicht denn die Größe Geschwindigkeit, die wir da aufbauen.
00:04:09: Die ist einzigartig.
00:04:10: Wir werden Liegezeiten minimieren von den Schiffen und am Ende des Tages wird auch die Flexibilität dieses Standorts einzigARTIG sein.
00:04:18: Das heißt, wir können auch Umschlag anbieten.
00:04:20: Wir können mit komplizierten Flüssigkeiten und Säuren arbeiten.
00:04:24: das Spektrum und die Möglichkeiten und auch die Parallelaktionen.
00:04:28: Das heisst der Schiff kann kommen zur Entgasung aber kann auch ein Ladungswechsel vornehmen.
00:04:34: Sorgt natürlich auch auf der anderen Seite für den Revettifon in West, weil man sehr viel auf einmal anbieten möchte.
00:04:39: Und da kommt jetzt Daniel ins Spiel!
00:04:41: Daniel du hast ja quasi die Anfrage von der KSR auf ein Tisch bekommen?
00:04:46: Was war deine erste Reaktion?
00:04:47: mal ganz offen?
00:04:48: Also erstmal haben wir uns natürlich gefreut über die Anfrage und nach dem ersten Blick in den Businessplanen, den wir bekommen haben, war direkt klar das ist eine spannende aber auch zugleich sehr herausfordernde Transaktion Und auch das Vorhaben ist in sich schon sehr komplex.
00:05:05: Der war natürlich unsere erste Reaktion, wow!
00:05:08: Das müssen wir erst mal verstehen und haben dann im ersten Moment angefangen einfach mal ein Windschiff aufzumalen um zu verstehen wo entstehen eigentlich diese Stoffströme im Windschift?
00:05:20: Nach dem zweiten Blick und nach dem Daumenkino durch den Businessplan war aber auch direkt klar von den KPIs und von den Kennzahlen die hier im ersten moment gezeigt worden sind Das ist so im ersten Moment erst mal nicht bankgebild und das wird ein echtes Brett, das tatsächlich aufzugleisen.
00:05:36: Was war das größte Problem?
00:05:38: Ich nehme einfach mal zwei Themen raus.
00:05:40: wenn man auf den ersten Blick sieht dass die Bilanzsumme der bestehenden Unternehmengruppe auf konsolidierter Basis kleiner ist als die Finanzierungsumme dann weiß eigentlich jeder Banker wow!
00:05:50: Das ist eine große Herausforderung und auch die damit verbundene skizzierte Neuverschuldung war natürlich jetzt hier im mittleren zweistelligen Millionenbetrag ein großes Volumen für das mittelständische Unternehmen.
00:06:03: Das war aber zunimmt nicht das Ende der Geschichte, obwohl natürlich das erste Feedback wahrscheinlich dann bar nicht bankable Kino.
00:06:10: Ihr habt vielleicht ja auch bei einer oder anderen Finanzierungsmöglichkeit auch noch mal angeklopft.
00:06:15: War es wahrscheinlich ähnlich?
00:06:16: Was hat das für euch bedeutet?
00:06:18: Ihr hattet ja auch schonmal eine Vorgeschichte bei der Finanzierung, ihr habt glaube ich hohe Eigenleistungen gehabt.
00:06:23: Der Punkt an dem ihr dann eben auch an externen finanziell herangegangen seid, war ja gar nicht der Anfang davon.
00:06:29: Also wo standet ihr da zu dem Zeitpunkt?
00:06:31: Genau, also ich ruhe mal ein bisschen aus.
00:06:33: Wir sind ja Familienunternehmen und meine Frau und ich sind sozusagen als dritte Generation letztes Jahr in so Unternehmen gestartet Und ich weiß nicht ob mein Schwiegervater, weil die Thema stückweit gewartet hat Ich glaube es war auch ein Stück weit nicht wie Holland zu dem zeitpunkt.
00:06:47: Auf jeden Fall kamen wir zu einem sehr spannenden Zeitpunkt rein.
00:06:50: Das war nachdem die Bankensprache erfolgt ist.
00:06:53: Man hatte sich an einen Big-Vorhaus gewandt.
00:06:56: Die haben dann Informationsmemorandum entsprechend zusammengestellt und damit diverse Häuser angesprochen.
00:07:01: Und als wir dann an Wort kamen, meine Frau und ich, da hatte sich schon so ein bisschen rauskristallisiert dass die Deutsche Bank sich da reingearbeitet hat was wir schon mal sehr positiv wahrgenommen haben.
00:07:12: aber das war halt wirklich ganz am Anfang.
00:07:14: Das heißt es waren mehr Fragen als Antworten auf dem Tableau.
00:07:17: sicherlich hat glaube ich diese Bankensprache und dass wird das ganze Thema gut zusammengesetzt hatten dazu beigetragen das Ganze vorhaben verständlicher zu machen.
00:07:26: Aber eigentlich ging es dann erst los und wir haben dann im Frühjahr letzten Jahres den Dialog mit der Deutschen Bank aufgenommen.
00:07:33: Und ich glaube, der erste Input, den wir gehört haben war auch so ein bisschen nochmal in den Businessplan ran zu gehen und da an einer anderen Stelle auch aus Risikomanagement-Sichtthemen zu entschärfen damit die Finanzierung mehr Benke will wie er am Ende des Tages.
00:07:46: Hattet ihr zu dem Zeitpunkt schon Vorleistungen?
00:07:48: Also seid ihr selber ins Investor gegangen.
00:07:51: Dann ist natürlich auch immer, wenn ich in dieser Welt unterwegs bin kann ich mir schwer vorstellen dass da nicht regulatorisch eine gewisse Rolle spielt an der Stelle.
00:07:59: Wir sind am Standort Wesel seit im Bau haben in der ersten Baufase aus den Eigenmitteln finanziert als unter anderem eine Abwasserbiologie entstanden die verschmutzte Wässer insbesondere eben Ölverschmutzterwässer aufarbeiten kann durch verschiedene Klärbecken und das Wasser dann eine Qualität hat dass es denn rein zugeführt werden kann.
00:08:19: Wir haben damals in Tankinfrastruktur investiert.
00:08:22: Das heißt, die grüne Wiese war schon partiell bebaut und ich glaube das hat dem ganzen Vorhaben auch ein bisschen mehr Kredibilität gegeben dass man gesehen hat da steht schon ganz ganz viel hinzukommt dass wir als Haus ja über Jahrzehnte eigentlich Gewinnrücklagen gebildet haben Eigenmittel aufgebaut haben.
00:08:39: Ich glaube das war auch sicherlich so im Bilanzposten den man so vielleicht nicht unbedingt täglich auf einem Tisch hat Und ich glaube, das war auch was die Deutsche Bank neugierig gemacht hat.
00:08:49: Wo wir sehr dankbar drum sind da in den Dialog zu gehen.
00:08:53: Daniel wie habt ihr das hinbekommen?
00:08:54: dann also?
00:08:55: Wie habt er aus Nicht-Bankebill Bankebil gemacht?
00:08:58: Ich glaube, der Stichwort von Kino war jetzt gerade total wichtig.
00:09:02: Wir sind in den Dialog gestartet und ich kann mich an einen Termin in Wesel im Frühjahr, im Jahr zwanzig-fünfundzwanzig erinnern, wo wir mit einer kleinen Delegation, ja DB-Delegation nach Wesel gefahren sind eingepackt haben mit dem Paul Habedank und den René Lenz und den Andreas Gröver allesamt im Kreditgeschäft und den Firmenkundengeschäft unterwegs und haben großen Fragezettel im Rucksack gehabt und sind dann einfach in den dialogue mit der KSR Unternehmensgruppe gegangen Und hatten uns zuvor sehr viel aufgeladen zum Thema Bindenschiffer, zum Thema Reihen und zum Thema Stoffströme.
00:09:35: Auch das Bestandsgeschäft der KSR und Vernehmensgruppe noch mal stark angestrahlt um einfach den Gesamtzusammenhang auch dieser Geschäftsfeld-Erweiterung genauer zu verstehen und haben dann einen halben Tag glaube ich – Kenu war das ungefähr zusammengesessen in Wesel Und sehr, sehr viele Fragen gestellt und ich fand den Austausch richtig gut.
00:09:54: Ich glaube wir haben die richtigen Impulse-Gesetzrichtungen KSR Unternehmensgruppe auch Richtung anderer Beteiligter und Stakeholder, die an dem Termin teilgenommen haben und daraus resultierte – das ist in Learning gewesen – ein adjustierter Businessplan, dass wir gesagt haben im ersten Moment okay, das Vorhaben ist klasse!
00:10:13: Wir verstehen das aber ich glaube wir müssen an den KPIs, an den Financials einfach noch mal bisschen schärfen Und das haben wir in dem gemeinsamen Austausch sehr gut hinbekommen, sodass dann im zweiten Aufschlag wie ein Case vorgelegt bekommen haben.
00:10:27: Wir gesagt haben okay der ist immer noch herausfordernd aber wir bewegen uns jetzt mal in den Kreditleitplanken wo wir als Bank auch sagen ja da finden wir einen Weg und ein wichtiges Instrument.
00:10:38: was dann auch wir eingebunden haben war die grüne Transformationswirtschaft des Landes NRW die wir erstmalig eingebunden haben, die im Grunde genommen solche Transformationsprozesse unterstützt.
00:10:50: Gerade für Unternehmen, die vielleicht dieser Art Sprunginvestment auch tätigt und da haben wir als Deutsche Bank auch Neuland beschritten gemeinsam mit der KSR-Unternehmensgruppe Und diese grüne Transformationsbürgschaft dann quasi in eine konsolziale Struktur weil von vorneherein klar war Das macht eine Bank hier nicht alleine, sondern wir brauchen eine starke Bankenlandschaft.
00:11:13: Die Gemeinschaft legt sich diesem Investment widmet und es braucht aber eine Starke Bank die vorangeht und das Ganze orchestriert und deswegen haben wir uns damals sehr gefreut dass die KSR-Gruppe das in uns gesehen hat, dass wir vorangehen und das gemeinsam auf die Beine stellen.
00:11:29: Und deswegen war es am Ende eine sehr durchdachte konsortiale Struktur mit Einbettung der grünen Transformationsbürgschaft des Landes NRW.
00:11:39: Wir haben tatsächlich umerst mal auch die Volumina, die vorgesehen sind vom Land NRW für diese Bürgschaft deutlich überschritten Und das Land ist es trotzdem mitgegangen.
00:11:48: Das unterstreicht noch mal die Relevanz dieses Vorhaben und dieser Entwicklung jetzt im Ölhafen in Wesel durch die KSC-Unternehmensgruppe, weil auch das Land in der Wiedern gesagt hat okay grundsätzlich bewegen wir uns außerhalb des vorgesehenen Wirkschaftsvolumes.
00:12:02: aber der Case ist so spannend und so ökologisch auch wertvoll.
00:12:06: dass wollen wir begleiten.
00:12:08: und ja das war spannend.
00:12:10: Wie lange hat das ganze gedauerte Prozess?
00:12:12: sozusagen vom ersten Mal Wie sieht so ein Bittenschiff eigentlich aus bis zum das Geld kann fließen?
00:12:19: Ich glaube, der erste konkrete Termin hat im Januar zwanzig-fünfundzwanzig stattgefunden.
00:12:23: Und Kino, ich glaube, im Mai sechsundzwanziger war alles rund.
00:12:28: Genau Daniel!
00:12:29: Ein langer Weg und für uns als Haus ist es ja auch die Debütfinanzierung.
00:12:33: Es ist das erste Mal dass wir in einem solchen Maß Fremdkapital akquiriert haben und aufgenommen haben Auch das erste Mal, dass wir uns in so einer Konsortiastruktur bewegen.
00:12:42: Und für uns war es natürlich ein sehr aufregender Prozess und zwar ja gar nicht klar wie viele Stakeholder da involviert sind.
00:12:47: Das ist natürlich einmal die Deutsche Bank, die das Ganze orchestriert hat und dann natürlich logisch die anderen Konsortialbanken, die dafür zugekommen sind aber Daniel hat es ja gerade gesagt auch das Land NRW dieser Prozess rund um die grüne Transformationsbürgschaft.
00:13:02: Ah, dann gibt es natürlich auch in diesem ganzen Prozess.
00:13:05: Und das ist glaube ich bei jeder Konsolzialfinanzierung so juristische Parteien.
00:13:09: man stimmt sich ab über das ganze Vertragswerk.
00:13:11: und ich glaube was uns als KSR-Gruppe dabei wahnsinnig gut entgegen gekommen ist dass wir ein tolles Team hatten, dass wir mit Guido Schmidt meinem Schwiegervater den großen Visionär an Bord haben derjenige der sich dieses ganze Projekt diese ganze Visionen ausgedacht hat und der glaube ich in diesen Gesprächsrunden gegenüber den Stekoren in dieser Vision immer sehr eindrücklich vermitteln konnte gemeinsam mit unserem zweiten Geschäftsführer Bernd Dörrlöchter.
00:13:34: Die beiden haben da einfach wirklich Jahrzehnte langes Herzblut drin und auch ein Prozess, der nicht immer einfach war denn so nachhaltig das Projekt ist und so sehr es für das Thema Umweltschutz einzahlt.
00:13:44: Der Genehmigungsprozess für eine Industrieanlage hat ganz viele Jahre gedauert und dass dann ich und meine Frau dazugekommen sind.
00:13:51: Ich glaube, das hat das Team rund um die Finanzierung von KSR Seite dann ganz gut vervollständigt.
00:13:56: Ich habe im Hintergrund bei verschiedenen Banken gearbeitet Meine Frau Steuerberaterin, das heißt wir konnten so ein bisschen diese Zahlenwelt abbilden und konnten auch glaube ich teilweise ein bisschen dieser Übersetzungsarbeit.
00:14:06: Was möchte die Bank da sehen?
00:14:07: Was ist ein berechtigtes Bedürfnis der Banken?
00:14:11: hin zur Vision was wollen wir da bauen und wofür engagieren wir uns da jeden Tag?
00:14:16: Ich habe die Konten wieder ganz gut leisten Und was dann natürlich ganz wertvoll dazu kam war die Neugierde und das große Engagement der Deutschen Bank von Daniel und dem Team sich da reinzudenken, uns zuzuhören und da wirklich auf Augenhöhe zu begegnen.
00:14:31: Also das klingt nach einer starken Teamleistung.
00:14:34: aber was hättet ihr denn gemacht wenn die Bank gesagt hätte ne geht nicht ist nicht bankable?
00:14:39: Es hätte uns natürlich viel Zeit gekostet.
00:14:41: ich glaube wir hätten einen ganz anderen Projektzuschnitt wählen müssen.
00:14:44: Wir hätten in einem kleineren Schritt starten müssen ein kleineres Kreuz machen müssen sozusagen.
00:14:50: Das heißt wahrscheinlich hätte man erstmal in die Infrastruktur investiert nichtsdestotrotz eine Art reduzierten Schiffsanwäger gebaut und dann über die Jahre versucht, die Dienstleistungen hochzufahren.
00:15:02: Also mit kleineren Kreditlinien, mit kleinerer Scheibchen und das Finanzierungsvolumen jetzt und das Gesamtvorhaben jetzt erlaubt uns natürlich einen ganz großen Sprung.
00:15:11: Es ist wirklich eine Sprunginvestition und es ist wirklich Transformation in jeder Hinsicht für unsere Unternehmen aber auch vom Geschäftsmodell her auch für die Binnenschifffahrt.
00:15:21: Jetzt können wir ein richtig großer Sprung machen komplett zweites Geschäftsmodell neben unserem Bestandsgeschäft aufbauen.
00:15:28: Wir sind leider schon fast am Ende der Zeit.
00:15:30: trotzdem von euch beiden mal.
00:15:32: ganz kurz die Frage, wenn ihr mal zurückblickt eben auf den ganzen Zeitraum und diese intensiven Gespräche, die er dann auch hattet viel Arbeit war da sicherlich dahinter?
00:15:42: Gab es irgendwas wo ihr sagt das mache ich das nächste Mal auf jeden Fall anders Daniel.
00:15:47: Also ich glaube wir haben viele richtig gemacht in der Zeit.
00:15:50: Ich glaube, wir haben zwischendurch die Erkenntnis gewonnen dass wir noch weniger über E-Mail kommunizieren sollten und zwischndurch mal einfach ad hoc den Hörer in die Hand nehmen oder einen Videocall aufsetzen.
00:16:02: jetzt gar nicht so in der Kommunikation zwischen Deutsche Bank und KSR sondern am Ende wo er in dem Prozess waren es so viele Beteiligte und auch Stakeholder.
00:16:10: da hat sich dann am ende herausgestellt, dass es gut ist, Ertalk mal ein Video-Call aufzusetzen zu gucken.
00:16:16: Wo wollen wir jetzt eigentlich gerade hin?
00:16:17: Wie kriegen wir Dynamik und Geschwindigkeit jetzt hier in die einzelnen Punkte und verlieren uns vielleicht nicht in einzelne juristische Formulierungen zum Beispiel sondern lassen einfach mal die Wirtschaftlichkeit dieser einzelnen Punkte immer wieder nach oben stellen und zu gucken, wie kommen wir jetzt eigentlich hier voran?
00:16:33: Da würde ich sagen das kann man noch ein bisschen mehr machen.
00:16:35: Ansonsten hat sich herausgestellt dass man viel miteinander sprechen sollte regelmäßig miteinander sprechen solltet und das haben wir gemacht und dann kommt man relativ schnell auch zu guten Ergebnissen.
00:16:50: Ich stimme Daniel erst mal voll und ganz zu.
00:16:52: Wir haben durch sehr viel richtig gemacht, sonst wären wir nicht zu dem erfolgreichen Abschluss gekommen.
00:16:56: Ich glaube, wir hätten an einer anderen Stelle noch mehr Geduld mitbringen müssen weil ich glaube sowohl Daniel oder das Team als auch wir hatten einfach sehr viel Lust und für uns war sehr früh klar und wir hatten einen sehr pragmatischen Angang.
00:17:09: aber in so einer strukturierten Finanzierung hängen so viele Parteien drin und das kostet einfach eine andere Stelle Zeit.
00:17:16: Ich glaube, wir haben im frühen Sommer gesagt, ja spätes und spätsommer ist das Thema durch.
00:17:20: Im Spätsommal gesagt, im Herbst ist es durch.
00:17:22: Ich glaube immer waren in der komfortablen Situation dass es nicht auf dem Monat ankam und das war ein ganz großes Glück für dieses ganze Vorhaben.
00:17:29: aber Rückblick wäre vielleicht an einer anderen Stelle bisschen mehr Geduld noch gut gewesen.
00:17:33: Aber daraus lernt man ja.
00:17:35: Vielen Dank euch beiden!
00:17:36: Ja ich kann nur sagen, mehr von diesem unternehmerischen Drive und diesem Engagement auch vom Bankenseite.
00:17:42: Ich mache mir um die Zukunft unserer Wirtschaft, die überhaupt keine Sorgen mehr.
00:17:45: Also das war wirklich sehr beeindruckend und was ihr da auf die Beine gestellt habt im Team.
00:17:49: Ihr habt es ja weiter auch gesagt, ihr wart ja nicht nur zu zweit, sondern da waren von den verschiedensten Seiten viel Engagement gefordert, viele Durchhalte vermögen und das habt ihr alle bewiesen.
00:17:58: also und am Ende war natürlich dann die Gründung der Erfolg.
00:18:01: Also wirklich sehr beeindruckend!
00:18:02: Also weiterhin viel viel Erfolg, hoffentlich noch weitere spannende Investitionen gemeinsam auch und alles Gute weiterhin.
00:18:10: Herzlichen Dank Boris!
00:18:11: Danke schön.
00:18:13: Gerne!
00:18:13: Ja, liebe Zuhörerinnen und Zuhörer haben Sie sich auch inspirieren lassen von dieser Bereitschaft sich auf Neues einzulassen neue Wege zu gehen auch mal durchzuboxen wenn es erstmal vielleicht ein bisschen schwierig erscheint.
00:18:23: das wird uns jedenfalls freuen wenn dem so wäre Und ich freue mich schon auf die nächste Runde und wünsche bis dahin alles Gute Tschüss.